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Wichtigste Eigenschaft eines Mannes

Wichtigste Eigenschaft eines Mannes

Die wichtigste Eigenschaft eines Mannes ist viel simpler als manche denken.
Die meisten Männer denken, Dominanz, Erfolg und Intelligenz wären die wichtigsten Eigenschaften, die man(n) haben sollte. Diese Eigenschaften machen einen Mann natürlich attraktiv, doch sie sind nicht das, was einen Mann im Kern ausmacht.

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Viele Männer in Beziehungen haben diese oben genannten Eigenschaften; sie sind dominant, erfolgreich und auch intelligent und doch werden sie von Frauen sitzen gelassen, von Kollegen nicht ernst genommen oder erfahren andere frustrierende Enttäuschungen in ihrem Leben. Sie wissen meist nicht, woran es liegt und zerbrechen sich den Kopf darüber, doch das Muster des Verlassenwerdens wiederholt sich immer wieder in ihren Beziehungen, sodass sie eventuell innerlich resignieren.

So ähnlich ging es mir auch. „Wieso? Wieso läuft es wieder so? Ich hatte doch an mir gearbeitet?! Verdammt nochmal, was soll das Ganze?!“, ist das, was mir in den Sinn kam, wenn sich auch bei mir die tragischen Lebensmuster wiederholten.

Diese Erkenntnis, die ich dir nun mitteile, ist relativ simple, doch entscheidend, wenn du die Basis dafür schaffen willst, dein Leben zu verändern:

Ich bin für das verantwortlich, was in meinem Leben passiert.

Tattowiere es dir auf die Stirn, wenn es sein musst. Wann immer du meinst, dich als Opfer zu sehen oder dich unglücklich zu fühlen, dann bedenke, dass du es bist, der es sich ausgesucht hat.

Wenn es dir jetzt schon über den Rücken schaudert und du am liebsten nicht mehr weiterlesen willst, dann kann ich dir sagen: Bleib dran! Denn es kann ab hier nur noch besser werden.

 

Als Mann Verantwortung tragen?

Verantwortung übernehmen heißt in erster Linie, dass nur du die Schuld dafür trägst, wenn etwas in deinem Leben nicht so läuft, wie du es gerne haben möchtest. Es sind nicht „die Anderen“ und auch keine externen Umstände, die dir das Leben vermiesen. Das bist du alles selbst. Denn:

Du bestimmst, was du denkst, was du fühlst, was du glaubst und wie du handelst

An dieser Stelle gibt es zwei Optionen, die meistens eintreffen: Der Leser spürt immense Freiheit, weil er realisiert, dass er nun doch die Zügel seines Lebens in seiner Hand hält. Oder, er nimmt eine negative Sichtweise ein, erklärt alles für Humbug und lebt sein kleines, tristes Leben weiter, ohne jemals daraus zu erwachen. Wenn du zur ersten Gruppe gehörst: Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß beim Weiterlesen!

 

Selbstbestimmung: Verantwortung für eigene Gedanken

Das ist der wichtigste Punkt. „Ich selbst bin dafür verantwortlich, was ich denke“. Verinnerliche dir das.
Absolut niemand schreibt dir vor, wie du denken sollst. Du kannst selbst entscheiden, was du denken willst. Du bist frei, zu denken, was du willst. Daraus resultiert auch, dass du selbst entscheidest, wie du auf Situationen reagieren willst. Viele empfinden den Widerstand beim Andersdenken als „zu heftig“, fühlen sich dann hilflos und als Opfer der Umstände, ohne dass sie ahnen, dass sie es waren, die diese Gedanken mal gedacht haben.

Wenn diese alten negativen Gedanken hochkommen, bist du es, der entscheidet, ob er sie zulässt. Diese Gedanken sind wie nervige Verwandte, die dich besuchen kommen. Sie klopfen an deiner Tür, du schaust durch das Guckloch und entscheidest selbst, ob du sie reinlässt oder einfach die Tür zulässt.

Als Beispiel: Hinter dir sitzen deine Arbeitskollegen und fangen ganz laut an zu lachen. Ein Gedanke kommt dir hoch: „Was ist, wenn sie mich auslachen?“. Manche denken so schlecht über sich selbst und würden automatisch denken, dass das wahr ist. Aber wenn du begreifst, dass du selbst auswählst, ob es für dich wahr ist oder nicht, sieht die Sache schon ganz anders aus: „Ach was, nein. Die lachen bestimmt wegen dem neuen Katzenvideo auf YouTube“.

Sobald du erkennst, dass du es bist, der seine Gedanken formt, kannst du auch so reagieren wie du es möchtest. In Situationen, wo „andere“ (unbewusst) entscheiden, sich gekränkt oder beleidigt zu fühlen, entscheidest du dich, nicht mehr alles persönlich zu nehmen. Dann kannst du den Kassierer, der einen schlechten Tag hatte und dich an der Kasse nicht begrüßt dennoch grüßen und ihm einen schönen Tag wünschen.

 

Selbstbestimmung: Verantwortung für eigene Gefühle

„Aber.. aber.. manchmal geht es mir doch scheiße? Als ob ich einfach so beeinflussen kann, wie ich mich fühle! Dann würde ich mich doch jeden Tag glücklich fühlen!“.
Weißt du, wie Gefühle entstehen? Durch Gedanken. Präziser: Durch die gedankliche Bewertung von Ereignissen. Es sind b
ewusste oder unbewusste Gedanken, die ein Gefühl in dir auslösen.

Wenn du dich schlecht fühlst, dann, weil du etwas gedacht hast, was ein schlechtes Gefühl in dir auslöst. Wenn du dich gut fühlst, dann, weil du etwas gedacht hast, was ein gutes Gefühl in dir auslöst.

Keiner zwingt dich, dass du dich schlecht fühlen sollst. Keiner „hackt“ solange auf dir rum, bis du wütend wirst.

Du selbst entscheidest, wie du die Dinge interpretierst, die in deinem Leben passieren. Mal nebenbei: Wusstest du, dass Aufregung und Nervosität die selben Gefühle sind?

 

Selbstbestimmung: Verantwortung für eigene innere Einstellung

Wie ist deine Sicht auf das Leben? Ist das Leben hart und grausam? Oder ist es eher ein Paradies? So wie du das Leben siehst, so offenbart es sich vor deinen Augen. 

Wir nehmen die Sichtweisen und Lebenseinstellungen unserer Eltern unbewusst an, und auch sie nahmen die Lebenseinstellung ihrer Eltern unbewusst an. Vor 50 Jahren war es klar, dass man hart ackern musste, um nicht zu verhungern und ein Dach über dem Kopf zu haben. Es war klar, dass das Leben hart und ein Kampf war. Doch hat sich nicht vieles geändert? Es gibt Sozialhilfeleistungen, es gibt die verschiedensten Studiengänge, der technologische Fortschritt ist so weit vorangeschritten wie noch nie. Und doch glauben manche Menschen, dass das Leben immernoch hart und grausam sei, weil man ihnen das so eingetrichtert hat. Hinterfrage dich mal kritisch: Ist deine Einstellung zu einem gewissen Thema wirklich deine Einstellung oder hast du sie übernommen? Die meisten Menschen übernehmen blindlinks irgendwelche Einstellungen und Meinung von anderen. Allerdings kann dies verheerende Auswirkungen haben, denn:


So, wie du über das Leben denkst, so manifestiert es sich auch.


Wenn du denkst, es sei ein Kampf, dann wird dir das Leben viele Situationen geben, in denen du kämpfen wirst.
Wenn du denkst, es sei wunderschön, dann wird dir das Leben viele Geschenke machen.

Ich habe für mich einige Einstellungen, die ich dir gerne mit gebe:

  • Alles hat seinen Sinn
  • Woran ich glaube wird wahr
  • Ich kann in jeder Situation entscheiden, wie ich reagieren will
  • Jeder Moment im Leben ist ein Test oder ein Fest

 

Selbstbestimmung: Verantwortung für das eigene Handeln

Ein unsicherer Mann fragte einmal einen Guru. Er sagte ihm, dass er nicht wisse, welche Religion er im Leben wählen soll. Er hätte für keine Religion eine Garantie, dass er in ihr Gott erkennen würde.
So sagte ihm der Guru: Es ist nicht wichtig, welchen Weg du gehst, um Gott zu finden. Gott offenbart sich nur denjenigen, die mutig genug sind, an Ihn zu glauben. Die ängstlichen Männer, die erst die Sicherheit haben wollen, dass Er existiert, denen wird Er sich nicht offenbaren.

Und so verhält es sich auch mit vielen Männern. Sie wollen erst die Resultate sehen, um sicher zu sein, dass ein potentieller Weg der Richtige ist. Sie wollen eine „Absicherung“. Aber der Weg wird sich erst als richtig erweisen, wenn sie ihn beschreiten und die Resultate selbst erleben. Was diese Männer da tun ist im Grunde nichts anderes als die Verantwortung dafür abzuschieben, wenn es mal schief laufen sollte. Sie wollen unbedingt den Preis haben, aber nicht den Aufwand bezahlen.

Also warte nicht darauf, dass ein Zeichen kommt. Setz‘ dir selbst eins und fange an! Lebe dein Leben so, wie du es für richtig hältst.

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