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Masturbation – Die Wahrheit über die gefährliche Sucht

Masturbation – Die Wahrheit

Ist es schlimm, wenn man sich jeden Tag selbst befriedigt? Ist Masturbation gut oder schlecht? Was macht Masturbation wirklich mit mir? Warum bin ich nach dem Masturbieren immer so müde? Was ist NoFap? Dies sind die üblichen Fragen, die über Masturbation gestellt werden und die in diesem Artikel beantwortet werden.

Immer öfter erscheinen sogenannte wissenschaftliche Studien, welche Masturbation für Männer empfehlen. Masturbation seie gesund, schütze vor Prostatakrebs und es gäbe ja überhaupt keine Gefahren. Währenddessen formiert sich im Internet eine immer größer werdende Bewegung namens NoFap, die sich mit der Wissenschaft des Masturbierens beschäftigt. Diese Bewegung stellt klar, dass Masturbation vor allem in Kombination mit Pornos nichts Gesundes ist und viele versteckte Nachteile mit sich bringt. In diesem Artikel möchte ich gerne auf die Punkte eingehen, die nicht öffentlich angesprochen werden.

Masturbation – Einleitendes Zitat aus dem Jahr 1871

Ein Zitat aus einem im Jahre 1871 erschienen Buch, dass die Wahrheit über Masturbation anspricht:

„…eine sehr erniedrigende und zerstörerische Gewohnheit…Es gibt wahrscheinlich kein Laster, das sowohl für den Geist als auch für den Körper schädlicher ist…es verzögert das Wachstum, beeinträchtigt die geistigen Fähigkeiten und reduziert das Opfer in einen bedauernswerten Zustand. Der Betreffende sucht die Einsamkeit und will die Gesellschaft seiner Freunde nicht genießen; er leidet unter Kopfschmerzen, Wachsamkeit und Unruhe in der Nacht, Schmerzen in verschiedenen Körperteilen, Trägheit, Melancholie, Gedächtnisverlust, Schwäche im Rücken und in den generativen Organen, variabler Appetit, Feigheit, Unfähigkeit, einer Person ins Gesicht zu sehen, mangelndes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten…..Schließlich wird es einen gereizten Zustand des Systems geben; plötzliche Hitzewallungen im Gesicht; das Gesicht wird blass und feucht; die Augen sehen stumpf und schüchtern aus; das Haar wird trocken und an den Enden gespalten; manchmal gibt es Schmerzen im Herzbereich; Kurzatmigkeit; Herzklopfen; Symptome einer Dyspepsie [Verdauungsstörung / -schwäche] zeigen sich; der Schlaf ist gestört; es gibt Verstopfung; Husten; Halsentzündung; schließlich wird der ganze Mann körperlich, moralisch und geistig zum Wrack.“

Es ist aus dem Buch „The Second Mourning: The Untold Story of America’s Most Bizarre Political Murder“ von Stephen G. Yanoff.

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Masturbation mit Pornos verkorksen deine Sexualität

Männer, die sich Pornos reinziehen, wachsen mit dem Glauben auf, dass man überdurchschnittlich bestückt sein muss, dauerhaft beim Geschlechtsverkehr durchhalten muss und Gewalt beim Sex dazugehört. Viele Männer können sich durch Sex nicht mehr emotional verbinden und die Beziehung zu einer Frau vertiefen, sondern sind geplagt von Leistungsdruck und Versagensangst, wenn es zu Sex kommt.

Masturbation Leistungsdruck

Masturbation verhindert die geistige Entwicklung

Wenn wir masturbieren, dann mogeln wir. Wir wollen sofort „gute“ Gefühle, ohne uns dabei anzustrengen. Statt beispielsweise an uns zu arbeiten und attraktiver zu werden, um eine Partnerin zu finden, eliminieren wir dieses natürliche Bedürfnis durch Masturbation in Kombination mit Pornos.

Das Belohnungssystem im Kopf wird dabei aus zweierlei Gründen mit jedem weiteren Mal mehr und mehr aus der Bahn geworfen. Erstens ist unser Gehirn darauf programmiert, dass ein entsprechender Aufwand getätigt werden muss, bevor es zur Belohnung gelangt. Zweitens kann unser Gehirn nicht zwischen dem Porno und der Realität unterscheiden: Unser Hirn denkt also, dass wir so eben wirklich mit einer Vielzahl an Frauen geschlafen haben.

Gleichzeitig verlernen wir es, als erwachsene Männer heranzureifen: Die Probleme, die das Erwachsenwerden mit sich bringt, werden nicht angegangen, sondern immer wieder durch Masturbation betäubt.

Durch Masturbation machen wir unseren Geist also farbloser und dumpfer, werden innerlich träge und infolgedessen auch unattraktiver für das andere Geschlecht.

Leere und Motivationslosigkeit

Eine wachsende Anzahl an Männern der heutigen Generation beklagt die empfundene Motivationslosigkeit und die damit verbundene innere Leere. Motivation funktioniert vereinfacht dargestellt so: Wir strengen uns an, werden belohnt, Glückshormone werden ausgeschüttet. Diese Glückshormone halten aber nicht lange an, sodass wir uns immer weiter anstrengen, um noch einmal dieses Glück zu fühlen. Motivation und der damit verbundene Aufwand fördern unsere geistige Entwicklung.

Anstrengung und Schwierigkeiten im Leben sind dazu da, um an ihnen zu wachsen. Wenn wir nun aber ohne große Anstrengung das höchste aller Glücksgefühle auslösen können, dann merkt sich das unser Verstand und strengt sich nicht mehr an. Wieso sollten wir noch einen Antrieb haben, wenn wir mit einem Klick das haben können, wofür wir biologisch ausgerichtet sind?

Masturbation antriebslos

Wir verlieren die Motivation, uns in vielen Bereichen weiter zu entwickeln. Unsere tiefsten Bedürfnisse, wie z.B. die wahre Liebe zu finden, werden in sinnlosen Aneinanderreihungen von Rauschzuständen ertränkt. Zudem werden wir geistig träge, weil wir uns nicht mehr anstrengen und wir kommen uns falsch und leer vor. Ein bekanntes Symptom im Alltag ist, dass wir oft müde sind und uns nicht mehr richtig konzentrieren können.

Masturbation macht dein Leben grau

Wenn wir masturbieren, dann gewöhnen wir unseren Verstand an die Ausschüttung sehr hoher Mengen an Glückshormonen. Da unser Hirn mit so hohen Mengen an Dopamin nicht klarkommt, muss es ein Gleichgewicht wiederherstellen. Es schraubt die Empfänglichkeit für Dopamin runter, unsere Dopaminrezeptoren werden also unempfindlicher, sie stumpfen ab. Dies führt dazu, dass wir kleinere Glücksmomente im Alltag gar nicht mehr besonders wahrnehmen, wir übersehen sie.

Unser Hirn ist ständig damit beschäftigt, sich eine neue, größere Ladung Dopamin anzuschaffen. Dabei sind es aber die Kleinigkeiten im Alltag, die unser Leben wirklich bunt machen. Wir fühlen zunehmend die starke Leere und Sinnlosigkeit.

Masturbation Leere antriebslos lustlos

Masturbation führt zu HOCD – Die neue Trendkrankheit

Zudem leidet eine wachsende Anzahl an Männern an dem sogenannten HOCD, dem Homosexual Obsessive Compulsive Disorder. Dies ist ein psychisches Symptom, welches durch Konsumieren von Pornos entsteht. Der Betroffene ist verunsichert über seine eigene sexuelle Identität und hat die Angst, homosexuell zu sein. Er „weiß“ zwar, dass er heterosexuell ist, aber irgendeine kleine Stimme in ihm verunsichert ihn und redet ihm ein, er könne homosexuell sein, ohne es selbst zu wissen.

Irritierende und beängstigende Gedanken über die Unsicherheit bzgl. der eigenen Sexualität stehen somit an der Tagesordnung. Diese Gedanken entstehen folgendermaßen: Da bei jeder Masturbation mit Pornos die Ausschüttung von Dopamin sehr hoch ist, muss unser Gehirn die Rezeptoren so verändern, dass wir weniger Dopamin aufnehmen können. Dies führt dazu, dass wir eine höhere Dopaminausschüttung benötigen, um den gewohnten Grad an Dopaminaufnahme zu erreichen.Und dadurch zu härterem Filmmaterial greifen.

Masturbation hocd homosexual compulsive disorder

Es gibt viele Artikel im Internet, die davon berichten, dass heterosexuelle Männer sich irgendwann von homosexuellen Pornos angezogen fühlten und dadurch stark verunsichert wurden. Erst durch den Verzicht auf den Konsum von Pornos und der damit zusammenhängenden Masturbation, beruhigte sich der Verstand wieder. Die eigene sexuelle Identität wurde wieder als heterosexuell wahrgenommen.

Masturbation beeinträchtigt Körper- und Gehirnfunktionen

Die Ejakulation ist dazu da, um neues Leben zu schaffen. Dementsprechend geben wir bei jeder Ejakulation Lebensenergie von uns, um damit neues Leben entstehen zu lassen. Mit jeder Ejakulation verliert der Körper also an wichtigen Nährstoffen wie Zink und Eisen und auch wichtige Hormonprodukte. Für diese benötigt der Körper einige Tage Zeit, um sie herzustellen.

Natürlich passiert dies beim Sex auch, jedoch masturbieren Betroffene viel häufiger unter der Woche, meistens sogar mehrmals am Tag. Jüngst ereignete sich ein Todesfall, bei dem ein Junge bis zu 37 Mal hintereinander masturbierte und seine Lebensenergie komplett verlor.
Durch die fehlende Energie, treten folgende Symptome auf

  • Abnahme der Gedächtnisleistung
  • Tägliche Erschöpfung und Müdigkeit, potentielle Entstehung einer Depression
  • Brain Fog: chronische Verwirrtheit, geistige Abwesenheit, falls Masturbation mit Pornos ausgeführt wird
  • Erektionsprobleme und vorzeitiger Samenerguss
  • Wachsende Unsicherheit in sozialen Situationen
  • Spannungskopfschmerzen

Masturbation müde kraftlos
Wird zusätzlich eine gesunde Ernährung missachtet, bekommt der Körper also die ausgeschütteten Nährstoffe nicht, wirkt sich das auf die Körper- und Gehirnleistung aus.
Wollt ihr einen kleinen Beweis? Verzichtet eine Woche auf Masturbation und geht joggen oder lest ein Sachbuch. Ihr werdet den Unterschied bemerken.

Was passiert ohne Masturbation?

Es gibt eine ganze Reihe positiver Wirkungen, wenn man auf Masturbation verzichtet. Beispielsweise erbringt es viele mentale Vorteile, wie höhere Widerstandsfähigkeit gegen Stress und ein stärkeres Empfinden von Glück. Es hat aber auch körperliche Vorteile wie höhere Ausdauer und schnellerer Muskelaufbau, da durch die Enthaltsamkeit das Testosteron im Körper steigt.

Der stärkste Vorteil aber, den der Verzicht auf Masturbation mit sich bringt, ist die Steigerung der Willenskraft. Wer sich jeden Tag dagegen entscheidet, seine Energie mit Masturbation zu verschleudern, baut Disziplin auf und hat vor allem noch Energie für andere Dinge. Die größten Künstler unserer Zeit haben ihre sexuellen Triebe unterdrückt, um sie in andere Bahnen zu lenken und damit wahre Meisterwerke erschaffen.

Wer gerne mehr Motivation haben möchte, kann sich gerne meine persönliche Geschichte zum Thema durchlesen: Der Weg zur Superkraft – Meine Story

Das Thema weist viel zu viele Aspekte auf, als dass diese in einem einzigen Artikel auf dieser Seite vorgestellt werden könnten. Ich empfehle dir daher diese Webseite. Dort kannst du auch Erfahrungen von anderen Leuten lesen, die mit Masturbation aufhören.

Ein interessanter und hilfreicher Beitrag ist der folgende: Süchte verstehen und überwinden. Dieser Beitrag zeigt auf, warum wir in Süchte verfallen und wie wir anders mit ihnen umgehen können.

Masturbation weglassen: Das Experiment

Möchtest du sehen, wie sich dein Wohlbefinden innerhalb einer Woche steigert? Dann versuch folgendes Experiment, was ich auch schon vielen anderen empfohlen habe:

Verzichte zwei Wochen lang auf

    • Masturbation
    • Pornos
  • Süßigkeiten

Süßigkeiten und Süßgetränke korrelieren stark mit niedrigen Testosteronwerten.
Mache das Experiment und teile diesen Artikel, wenn er dir geholfen hat! Du wirst die Veränderung spüren.

Wer sich für dieses Thema interessiert und sich damit auseinandersetzen möchte, dem empfehle ich ausdrücklich das folgende Buch. Es hilft dir dabei, diese Gewohnheit zu verstehen und sie zu verändern. Es wird dir auch dabei helfen, Erfolgsgewohnheiten aufzubauen, die dir helfen, das Leben zu führen, welches du führen möchtest.

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