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Buchzusammenfassung: Die vier Versprechen

In diesem Beitrag möchte ich gerne die wichtigsten Erkenntnisse aus einem sehr interessanten Buch wiedergeben. Als ich selbst das erste Mal von diesem Buch gehört habe, habe ich es gedanklich sofort in die Esoterik-Schublade gesteckt, doch mit der Zeit erkannte ich, dass die vier Versprechen, von denen im Buch die Rede ist, das eigene Leben, Selbstbewusstsein und Wohlbefinden stark verbessern können. Vorausgesetzt, man hält sich an die simplen Versprechen. Ich werde die Versprechen wiedergeben und einen analytischen Standpunkt einnehmen, der die Versprechen tiefergehend erklärt.

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Das Buch ist vom Autor Don Miguel Ruiz, der als Meister der toltekischen Tradition bekannt ist. Eines Nachts hatte der Autor einen seltsamen Traum hatte, der ihn Jahre lang danach stark beschäftigt hat: Er träumte, dass alle Menschen auf seltsame Weise mit einander verbunden wären, es jedoch einen Nebel gäbe, der nicht zulässt, sie dies erkennen können.

Auf Grundlage dieser Erfahrung schreibt er vier Versprechen auf, an die sich die Menschen halten sollen, um ihr wahres Selbst zu erkennen.

 

Erstes VersprechenDesigned by Freepik

Erstes Versprechen: Sei untadelig mit deinem Wort

Was hier mit untadeligem Wort gemeint ist, ist, dass wir ohne Sünde sprechen sollten. Der Autor definiert hierbei alles als Sünde, was gegen unser eigenes tiefstes Inneres geht. Sich selbst nicht so anzunehmen, wie man ist, ist eines der größten Sünden.
Wir sollten daher unsere Worte mit Bedacht wählen und sie niemals gegen uns richten. Außerdem sollten wir niemals Dinge sagen, die wir nicht meinen (lügen), da dies mit der Zeit unseren Geist verwirrt.
Andere zu beleidigen bzw. sie nicht anzunehmen zeigt, dass wir uns selbst nicht so annehmen, wie wir sind. Es ist somit immer die eigene innere Verurteilung, die man selbst nicht spüren möchte und daher auf Andere lenkt.
Dieses Versprechen ist aus dem Grund wichtig, da jedes Wort und jeder Gedanke wie ein Samenkorn betrachtet werden kann, den man auf seinen eigenen oder den Geist des Anderen pflanzt. Vermeintlich harmlose Aussagen wie „Man, bin ich ein Idiot!“ führen dazu, dass unser innerstes Selbst diese Aussage annimmt und mit der Zeit (durch Wiederholung) diese Aussage verwirklicht. Wir sollten uns daher niemals selbst verurteilen, uns die Schuld* für etwas geben oder über Andere lästern.
Aus meiner Sicht hat dieses Versprechen ein enormes Potential, um bewusster zu leben, da man selbst keine Lügen erzählt und auch nicht über andere herzieht. Dies führt zu einem starken Gefühl des Respekts sich selbst gegenüber und ist etwas, was man nicht kaufen kann.

 

Zweites Versprechen: Nimm nichts persönlich

Jeder Menschen fühlt, denkt, sagt oder tut gewisse Dinge nicht wegen uns, sondern wegen sich selbst. Was Andere sagen ist somit nur eine Projektion ihrer Realität. Es gilt, sich eine Immunität gegenüber emotionalem und gedanklichem Gift der Anderen aufzubauen und die Fähigkeit, dieses Gift in erster Linie zu erkennen. Wir realisieren also, dass das, was passiert, nicht persönlich zu nehmen ist. Aus diesem Grund sollten wir uns auch niemals von der Anerkennung und dem Lob der Anderen abhängig machen.

Hierzu habe ich bereits einen Beitrag geschrieben: Die Kunst, nichts persönlich zu nehmen.

 

Drittes Versprechen: Ziehe keine voreiligen Schlüsse

Menschen neigen dazu, voreilige Schlüsse zu ziehen und halten diese für die Wirklichkeit. Dann sind sie enttäuscht, wenn die Realität anders kommt, als erwartet. Habe den Mut, alles zu hinterfragen – vieles sieht auf den zweiten Blick völlig anders aus. Aus diesem Grund müssen wir lernen, mutig in Konflikte zu gehen und wir werden überrascht sein, wie wenig unsere Vorurteile mit der Realität zu tun hatten.
Eine Aussage, die dieses Versprechen noch einmal deutlicher werden lässt, ist:

„Die meisten Menschen schauen nicht mehr bewusst hin. Sie erwarten unterbewusst bereits etwas.“
– Elias Green

 

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Viertes Versprechen: Gib immer dein Bestes!

Wenn wir immer unser Bestes geben, können wir danach ruhigen Gewissens weiterziehen, selbst wenn eine Sache nicht so funktioniert hat, wie wir es wollten. Menschen ärgern sich mehr über die Dinge, die sie nicht getan haben (verpasste Chancen), als über die Dinge, die sie getan haben.

Sein Bestes zu geben heißt jedoch nicht, über seine Grenzen hinaus zu gehen. Es heißt, die Kraft einzusetzen, die erforderlich für etwas ist und die wir auch ohne Probleme aufbringen können, um etwas zu erreichen.

Hier noch einmal eine bildliche Zusammenfassung der Versprechen:

Die Vier Versprechen Don Miguel Ruiz

Wer Interesse daran hat, das Buch zu lesen, kann auf folgenden Bild-Link klicken*:


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